Früherziehung  


Warum Früherziehung so wichtig ist: 

  • Der Hund lernt vom ersten Lebenstag an. Dabei ist es wichtig, dass er nichts “falsches“ lernt,  was uns später Schwierigkeiten bereiten kann.
     

  • Denn „Problemverhalten“ eines Hundes ist fast immer anerzogen, oft aus Unwissenheit des Hundehalters entstanden.
     

  • Kommt der Welpe ins Haus, hat der Mensch es fast immer in der Hand, ob aus diesem kleinen noch unbeschriebenen Blatt später mal sein „Traumhund“ wird oder ein „Sorgenhund“ !
     

  • Hat sich ein „Negativverhalten“ erst einmal verfestigt, ist es oft schwer, zeitaufwendig und teuer, die „Schwierigkeiten“ zu beseitigen oder sie in gewisse Bahnen zu lenken, dass man mit diesen leben kann.

Aus diesem Grund ist eine individuelle, altersgerechte Früherziehung so wichtig:

Legen Sie zuerst  ein stabiles Fundament für eine harmonische Mensch-Hund- Beziehung:
Dieses Fundament ist Vertrauen auf  beiden Seiten.
Es ist zum einen wichtig, dass Mensch und Hund eine herzliche Bindung aufbauen, 
aber gleichzeitig der Mensch für den Hund eine Führungsrolle übernimmt,
die dem Hund auch Sicherheit gibt.

Nur wenn dieses Fundament stabil genug ist, kann eine zuverlässige Erziehung funktionieren.

Lernen Sie das Verhalten ihres Hundes kennen und verstehen, um mit ihm artgerecht kommunizieren zu können. Und nur wer seinen Hund versteht, kann ihn auch richtig erziehen!

Durch  eine positive innerartige Prägung (erwachsene und gleichaltrige Hunde), außerartige Prägung (andere Tiere) und Umweltprägung entwickelt der Hund ein stabiles und gutes Sozialverhalten.

Wir konzentrieren uns in unserer Arbeit ausschließlich auf die Früherziehung junger Hunde.

Sie unterscheidet sich wesentlich von der Erziehung erwachsener Tiere.

Der Welpe soll Spaß am Lernen bekommen, aus diesem Grund wird ausschließlich über positive Motivation gearbeitet. Damit die Erziehung stabil bleibt und der Hund später nicht nur gehorcht wenn er gerade Lust dazu hat, kommen beim Junghund dann so genannte „verpflichtende“ Übungen hinzu, die aber nichts mit Brutalität zu tun haben. Starkzwangmethoden, aber auch die super "Softie-Welle" sind gegen die Naturgesetze unserer Hunde. Abbruchsignale ja - denn es geht nicht ohne ! Aber nur in der Sprache des Hundes, die er auch als solche versteht. Kein Hund dreht einem anderen Hund das Ohr um. Wir distanzieren uns vor solchem Unsinn. Genauso gibt es bei uns keine Stachelhalsbänder, Stromgeräte, Leinenrucks, Nackenfellschütteln, Alphawurf oder andere unsinnige Abbruchmethoden. Derartige Methoden verstoßen gegen den Tierschutz !